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	<title>Kommunalwahlprogramm 2026/Kapitel 3 - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wikimitlinks069.de/index.php?title=Kommunalwahlprogramm_2026/Kapitel_3&amp;diff=28&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kap: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Kommunalwahlprogramm 2026 &#039;&#039;&#039;Kommunalwahlprogramm 2026 – Die Linke. Kreisverband Frankfurt am Main&#039;&#039;&#039;  ← Kapitel 2: Gute Arbeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient | Übersicht | Kapitel 4: Für eine nachhaltige und soziale Mobilität →  == Kapitel 3: Soziale Gerechtigkeit durchsetzen – Armut bekämpfen ==  Weniger al…“</title>
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		<updated>2026-09-27T21:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kommunalwahlprogramm_2026&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kommunalwahlprogramm 2026 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kommunalwahlprogramm 2026&lt;/a&gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlprogramm 2026 – Die Linke. Kreisverband Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ← &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kommunalwahlprogramm_2026/Kapitel_2&quot; title=&quot;Kommunalwahlprogramm 2026/Kapitel 2&quot;&gt;Kapitel 2: Gute Arbeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kommunalwahlprogramm_2026&quot; title=&quot;Kommunalwahlprogramm 2026&quot;&gt;Übersicht&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kommunalwahlprogramm_2026/Kapitel_4&quot; title=&quot;Kommunalwahlprogramm 2026/Kapitel 4&quot;&gt;Kapitel 4: Für eine nachhaltige und soziale Mobilität →&lt;/a&gt;  == Kapitel 3: Soziale Gerechtigkeit durchsetzen – Armut bekämpfen ==  Weniger al…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Kategorie:Kommunalwahlprogramm 2026]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlprogramm 2026 – Die Linke. Kreisverband Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
← [[Kommunalwahlprogramm 2026/Kapitel 2|Kapitel 2: Gute Arbeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient]] | [[Kommunalwahlprogramm 2026|Übersicht]] | [[Kommunalwahlprogramm 2026/Kapitel 4|Kapitel 4: Für eine nachhaltige und soziale Mobilität →]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 3: Soziale Gerechtigkeit durchsetzen – Armut bekämpfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger als zehn Prozent Reiche und Superreiche verfügen über die Hälfte des Vermögens in Deutschland. Die Hälfte der Bevölkerung verfügt hingegen nur über circa ein Prozent. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird auch in Frankfurt immer größer und spaltet die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankfurt leben viele Menschen in Armut und am Rande des Existenzminimums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armut hat viele Gesichter: Rentner*innen, die sich im Winter zwischen Heizen oder Essen entscheiden müssen, weil ihre Rente nicht für beides reicht. Kinder, die ohne Frühstück in die Schule gehen müssen. Beschäftigte, die so schlecht bezahlt werden, dass sie von ihrem Lohn nicht leben können und aufstocken müssen. Langzeiterwerbslose, die immer geringere Chancen auf einen Arbeitsplatz haben. Wanderarbeiter*innen, die mit viel zu vielen Personen in Bruchbuden leben müssen und als Tagelöhner*innen für extrem wenig Geld arbeiten. Obdachlose, die weder über Wohnraum noch über adäquate medizinische und soziale Versorgung verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 70.000 Menschen in Frankfurt haben Anspruch auf den Frankfurt-Pass, weil sie Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen immer mehr Beschäftigte, die in ungeschützter, prekärer Beschäftigung arbeiten. Viele Studierende und Azubis kommen kaum noch mit immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten zurecht. Dieser sozialen Realität muss sich die zukünftige Stadtregierung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht nicht, Konzepte zu entwickeln und Lebenslagenkarten zu erstellen. Die nächste Stadtregierung darf sich mit der sozialen Spaltung und der zunehmenden Armut nicht zufriedengeben. Die gleichberechtigte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben muss endlich im Mittelpunkt der Stadtpolitik stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Linke fordert:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einkommensgrenzen für den Erhalt des „Frankfurt-Passes“ müssen weiter angehoben werden, damit noch mehr Menschen mit niedrigem Einkommen entlastet werden.&lt;br /&gt;
* Das Leistungsspektrum des „Frankfurt-Passes“ soll ausgebaut und von Seiten der Stadt alle Anspruchsberechtigten über diese Leistungen informiert werden.&lt;br /&gt;
* Das Bürgergeld ist und bleibt Armut und Schikane per Gesetz. Wir setzen uns für eine Abschaffung von Sanktionen im Rahmen des Bürgergeldes sowie die Einrichtung eines unabhängigen Beschwerdemechanismus für Leistungsbeziehende beim Jobcenter ein, um soziale Härten zu vermeiden und menschenwürdige Unterstützung sicherzustellen.&lt;br /&gt;
* Die soziale Trägerlandschaft in Frankfurt muss dauerhaft, verlässlich und ausreichend finanziert werden. Angebote für die Verletzlichsten unserer Gesellschaft wie in der Wohnungslosenhilfe oder der ambulanten und stationären Jugendhilfe dürfen nicht verhandelbar und von der Haushaltslage abhängig sein. Insbesondere Frauenhäuser und Beratungsstellen für Opfer von häuslicher Gewalt müssen finanziell besser ausgestattet werden.&lt;br /&gt;
* Gemeinnützige Vereine, die wichtige soziale und Integrationsaufgaben erfüllen, sind auskömmlich zu fördern.&lt;br /&gt;
* Jeder Stadtteil braucht ein Quartiersmanagement. Das Programm „Aktive Nachbarschaft“ muss ausgebaut werden, die Quartiersmanagements ausreichend finanziert werden, um Personal und Programmbedarfe stemmen zu können.&lt;br /&gt;
* Soziales Netz knüpfen und Nachbarschaft stärken! Ein lebendiges, solidarisches Miteinander ist die Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Wir wollen lokale Initiativen fördern, Nachbarschaftshilfen stärken und den Dialog zwischen allen Akteuren im Viertel intensivieren. Hierfür wollen wir Fördertöpfe zur Verfügung stellen, etwa für soziale Projekte wie Nachbarschaftszentren im Bahnhofsviertel.&lt;br /&gt;
* Eine kommunale Unterkunft für Wanderarbeiter*innen, damit EU-Ausländer*innen niedrigschwellig und günstig ein Zimmer mieten und sich versorgen können und nicht länger der Obdachlosigkeit oder ausbeuterischen Vermieter*innen ausgeliefert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutes Essen für Alle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Ernährung ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Gutes Essen darf kein Luxus sein. Die Linke will, dass bezahlbares, gesundes und nachhaltiges Essen für alle garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Linke fordert:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Öffentliche Kantinen, Kitas und Schulen mit guten und kostengünstigen Mahlzeiten zu versorgen. Dabei sollen qualitativ hochwertige Lebensmittel in städtischen Einrichtungen und Kantinen verwendet, der Anteil biologischer, saisonaler und regionaler bzw. fair gehandelter Lebensmittel erhöht werden.&lt;br /&gt;
* Bund und Land in die Pflicht zu nehmen, um das Mittagessen in den Bildungseinrichtungen unentgeltlich anzubieten.&lt;br /&gt;
* Stadtteilküchen in jedem Stadtteil! Wir setzen uns ein für die Einrichtung öffentlicher kommunaler Kantinen, in denen gesundes und nachhaltiges Essen zu günstigen Preisen angeboten wird.&lt;br /&gt;
* „Grüne Karte“ bekannter machen: Die Rabattkarte, die einkommensschwachen Senior*innen vergünstigte Mittagstische ermöglicht, soll Anspruchsberechtigten automatisch zugesandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Kap</name></author>
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