Thema Kultur, Theater und mehr
Freie Theaterszene: Finanzierung ungeklärt
- Zusammenfassung
Die Frankfurter freie Theaterszene ist nach einer gemeinsamen Bedarfsanalyse der Verbände Frankfurter Theaterallianz, Laprof, Paradiesvogel und ID-Frankfurt massiv unterfinanziert: Der Bedarf liegt bei 11,725 Mio. Euro – rund 7,4 Mio. mehr als bisher (aktuell ca. 4,4 Mio.), also fast eine Verdoppelung. Zum Vergleich: Die Städtischen Bühnen erhalten rund 72 Mio. Euro jährlich, die Privattheater 8,6 Mio. Grund sind seit der letzten Aufstockung 2018 stark gestiegene Kosten (Miete, Heizung, Technik, Personal) und Inflation bei stagnierenden Zuschüssen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hatte Mitte September zusätzlich zwei Millionen Euro versprochen. Die Verbände schlagen eine Förderung in vier Bereiche vor – Spielstätten (4,9 Mio.), dreijährig geförderte Gruppen (4 Mio.), Einzelproduktionen (2,6 Mio.), Wiederaufnahmen (225.000 Euro) – sowie fünf Förderstufen von 33.000 bis 141.000 Euro. Künstler berichten, dass Kollegen das Kunstmachen bereits aufgeben.
- Quelltext für Wiki (mit Quellenangabe)
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Freie Theaterszene Frankfurt ringt um Millionen
Die Frankfurter Freie Theaterszene ist nach einer Bedarfsanalyse der Verbände Frankfurter Theaterallianz, Laprof, Paradiesvogel und ID-Frankfurt deutlich unterfinanziert: Der Förderbedarf beträgt 11,725 Mio. Euro – rund 7,4 Mio. Euro mehr als bisher (ca. 4,4 Mio.), also fast eine Verdoppelung. Zum Vergleich erhalten die Städtischen Bühnen jährlich rund 72 Mio. Euro, die Privattheater rund 8,6 Mio. Euro. Ursachen sind seit der letzten Mittelaufstockung 2018 gestiegene laufende Kosten (Miete, Heizung, Technik, Personal) sowie Inflation bei stagnierenden Zuschüssen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hatte Mitte September 2026 zusätzlich zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt.
Die Verbände schlagen eine Aufteilung der Förderung in vier Bereiche vor: Spielstätten (4,9 Mio. Euro statt 2,62 Mio.), dreijährig geförderte Gruppen (4 Mio. statt 1,31 Mio.), Einzelproduktionen (2,6 Mio. statt 0,4 Mio.) und erstmals Wiederaufnahmen (225.000 Euro). Zudem sollen fünf Förderstufen von Debütproduktionen (33.000 Euro) bis zu großen Produktionen (141.000 Euro) eingeführt werden. Laut den Beteiligten geben Kollegen das Kunstmachen bereits auf.
Quelle
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