Pisa-Studie: Unterschied zwischen den Versionen
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<blockquote>„Die Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Schüler*innen nahmen weiter zu und sind so groß wie nie zuvor seit dem Start von PISA im Jahr 2000.“ (GEW Homepage 8.9.2026)</blockquote> | '''<blockquote>„Die Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Schüler*innen nahmen weiter zu und sind so groß wie nie zuvor seit dem Start von PISA im Jahr 2000.“ (GEW Homepage 8.9.2026)</blockquote>''' | ||
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Aktuelle Version vom 16. Oktober 2026, 12:33 Uhr
'Herbert Storn – Referat Schule im Kreisvorstand FFM der GEW – 10.10.2026
Pisa-Studie ein Desaster – und jetzt?
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Deutschlands Schüler*innen erreichen historisches Tief“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]So oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen zur jüngst veröffentlichten PISA-Studie von 2025 in den konventionellen Medien (Zeitungen, öffentlich-rechtliche Sender). Dabei hätte es eine weitere Erkenntnis der Studie noch mehr verdient, zur Schlagzeile zu werden:
„Die Unterschiede zwischen sozial benachteiligten und privilegierten Schüler*innen nahmen weiter zu und sind so groß wie nie zuvor seit dem Start von PISA im Jahr 2000.“ (GEW Homepage 8.9.2026)
Aus der Studie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Die Ergebnisse von PISA 2025 fallen in eine Phase besonderer Aufmerksamkeit für Fragen der Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit in Deutschland. Bereits die letzte PISA-Erhebungsrunde im Jahr 2022 zeigte deutliche Kompetenzrückgänge in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Zugleich wuchs in allen drei Bereichen der Anteil kompetenzschwacher Schüler*innen, während soziale und zuwanderungsbezogene Ungleichheiten weiterhin stark ausgeprägt blieben (Lewalter et al., 2023).
Andere aktuelle Bildungsvergleichsstudien zeichnen ein ähnliches Bild. So verweist ICILS 2023 auf rückläufige computer- und informationsbezogene Kompetenzen; erstmals verfügten mehr als 40 Prozent der Achtklässler*innen lediglich über sehr geringe digitale Kompetenzen (Eickelmann et al., 2024). Auch der IQB-Bildungstrend 2024 dokumentiert ungünstige Entwicklungen in Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern: Regelstandards wurden seltener erreicht und Mindeststandards häufiger verfehlt als in den vorherigen Erhebungen (Stanat et al., 2025).
Der Bildungsbericht 2026 unterstreicht zudem erneut, dass soziale Herkunft eng mit Bildungsungleichheiten verknüpft ist und sich dieser Zusammenhang über den gesamten Bildungsverlauf hinweg zeigt (Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung, 2026). Vor diesem Hintergrund kommt den Ergebnissen von PISA 2025 besondere Bedeutung zu.“ (PISA-Studie S. 18)
Zentrale Ergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gleichzeitig werden in allen drei Kompetenzbereichen die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der PISA-Erhebungen erzielt, auch niedriger als bei der ersten PISA-Studie vor 25 Jahren.
- Auffällig ist dabei der wachsende Anteil von Jugendlichen, die keine ausreichenden Basiskompetenzen erreichen.
- In den Naturwissenschaften betrifft dies rund ein Viertel, im Lesen und in Mathematik ein Drittel der Schüler*innen.
- Gleichzeitig geht der Anteil kompetenzstarker Jugendlicher im Lesen und in Mathematik zurück, während er in den Naturwissenschaften weitgehend stabil bleibt.
- In allen drei Kompetenzbereichen liegt er jedoch unter 10 Prozent.
- Ein anderes Muster zeigt sich beim modellbasierten Problemlösen: Zwar erreicht hier etwa ein Viertel der Jugendlichen keine ausreichenden Basiskompetenzen, ein ähnlich großer Anteil erreicht jedoch die hohen Kompetenzstufen. (PISA-Studie S. 35)
- Der Bildungserfolg ist in Deutschland extrem von der sozialen Herkunft geprägt – mit zunehmender Tendenz. In Deutschland hängen die Kompetenzen von Schüler*innen weiterhin eng mit ihrer sozialen Herkunft zusammen. Im internationalen Vergleich fallen die Kompetenzunterschiede nach sozialer Herkunft hoch aus und haben nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wieder zugenommen; sie sind heute so ausgeprägt wie nie zuvor seit der ersten PISA-Erhebung im Jahr 2000. (PISA-Studie S. 97)
- Internationale Vergleichsstudien zeigen zugleich, dass Bildungssysteme soziale Disparitäten durch gezielte bildungspolitische Strategien verringern können. Hierzu zählen insbesondere eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung, eine bedarfsgerechte Ressourcenausstattung sozial benachteiligter Schulen sowie strukturelle Maßnahmen wie ein späterer Übergang in unterschiedliche Bildungsgänge, eine geringere schulische Differenzierung und die Reduzierung von Klassenwiederholungen. (PISA-Studie S. 111 f.)
- Die Trennlinie läuft nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sondern zwischen Jugendlichen aus sozial privilegierten und sozial benachteiligten Familien. (PISA-Studie S. 102)
Der „Trost“: Deutschland liegt im Durchschnitt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Naturwissenschaften, im Lesen und in Mathematik liegen die Kompetenzen der Schüler*innen in Deutschland insgesamt im OECD-Durchschnitt. In den Naturwissenschaften und im Lesen liegen sie leicht über dem EU-Durchschnitt, in Mathematik im EU-Durchschnitt. (PISA-Studie S. 35)
Reaktionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die GEW spricht vom „PISA-Schock 2.0“ und wertet die Ergebnisse vor allem als „verheerendes Zeugnis für die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland“.
GEW-Vorstandsmitglied für den Bereich Schule Anja Bensinger-Stolze stellte fest: „Ein Vierteljahrhundert PISA-Maßnahmen haben unterm Strich nichts gebracht.“ Nach 25 Jahren hänge der Bildungserfolg in Deutschland immer noch so stark vom Elternhaus ab, wie in kaum einem anderen Land. Nach wie vor trage das Schulsystem nichts dazu bei, die starke Verknüpfung von Bildung und sozialem Hintergrund abzumildern. „Im Gegenteil: Es zementiert und verstärkt sie sogar.“
Anja Bensinger-Stolze fordert einen „Masterplan gegen Bildungsarmut und soziale Ungerechtigkeit“ und ein „radikales Umsteuern der Bildungspolitik“.
Nach dem „PISA-Schock“ 2001 sei Bildungsqualität vor allem über Standards, Tests und Vergleiche definiert worden. Dies sei zulasten pädagogischer Vielfalt, sozialer Ziele sowie guter Lern- und Arbeitsbedingungen gegangen. „Finanzielle und personelle Probleme wurden über viele Jahre verschleppt. Die dramatischen Folgen sehen wir heute an allen Schulen: Personalmangel, Überlastung und eine eklatante Vernachlässigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.“ Jetzt sei die Zeit, umzudenken und andere Steuerungsmöglichkeiten sowie bereits vorhandene Daten und Forschungen verstärkt zu nutzen.
„Was in Deutschland fehlt, ist eine inklusive Gesamtstrategie, die Schulleistungen, Professionalisierung, Chancengleichheit, das Wohlbefinden von Lernenden und Lehrenden und nicht zuletzt ‚gute Arbeit‘ miteinander verzahnt.“ (GEW Homepage 8.9.2026)
Auf den Nachdenkseiten vom 11. 9. 2026 kommentiert Ralf Wurzbacher die PISA-Studie: „Schon wieder Schock“. Er bezeichnet die Bildungspolitik als Notnägel.
Was heute unter „Bildungsreformen“ verhandelt werde, seien in Wahrheit Notnägel, damit der Betrieb nicht vollends zusammenbreche. Da würden dann punktuell „Brennpunktschulen“ finanziell unterstützt oder lernschwache Kinder „gezielt“ gefördert, um so die extremsten Auswüchse eines auf Spaltung angelegten, streng gegliederten Schulsystems irgendwie abzumildern.
Gleichzeitig würden die Klassenzimmer nach Ende des ersten Digitalpakts qua Digitalpakt 2.0 mit noch mehr Technik geflutet. Dahinter stehe einerseits die irrwitzige Hoffnung, so auf längere Sicht mittels „Digital Learning“ dem Pädagogenschwund zu begegnen („Unser Lehrer Dr. Google“). Handlungsweisend sei aber mehr noch die Lobbymacht der hiesigen IT-Industrie, die ihre Produkte loswerden wolle und darauf pfeife, welches Chaos ihr Gebrauch in Kinderköpfen hinterlässt. Immerhin dämmere es dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU): Unter dem Eindruck des nächsten PISA-Schocks verlangte er am Dienstag, die Nutzung von Social Media für Kinder und Jugendliche einzuschränken. „Wie viel wissenschaftliche Evidenz brauchen wir eigentlich noch, bevor wir handeln?“ Gleichzeitig schicke sich die Bundesregierung an, den Bildungs- und Familienetat für 2027 um knapp 1,2 Milliarden Euro zu kürzen.
Zwischenfazit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Problem ist aus meiner Sicht, dass es den von der GEW geforderten „Masterplan“ nicht geben wird. Denn gemeinhin wird bei solchen Forderungen unausgesprochen davon ausgegangen, dass sozialer Ausgleich das Ziel unserer maßgeblichen politischen Klasse sei. Tatsächlich beweisen aber alle Reichtumsberichte, nicht zuletzt auch der Umgang mit der Vermögensteuer und der Erbschaftsteuer, dass das Gegenteil der Fall ist. Durch die aktuelle Politik werden Einkommen und vor allem Vermögen noch immer aktiv von unten nach oben umverteilt.
Während die erste PISA-Studie 2001 noch einen „PISA-Schock“ ausgelöst hatte, mit der Folge von Korrekturversuchen, gehen unsere regierenden Koalitionen im Bund und in Hessen nach einem kurzen Achselzucken zur Tagesordnung, oder noch schlimmer, zur Fortsetzung des Sozialabbaus über.
Und auch die Details der antisozialen Maßnahmen, wie sie in der letzten HLZ geschildert werden, sprechen die gleiche Sprache.
Probleme vor Ort
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Kommentar der letzten HLZ (9/10-26) weist Kirsten Schultheis-Schauer vom Kreisvorstand der GEW Offenbach-Land auf entscheidende Probleme hin, die zeigen, wo wir inzwischen bildungspolitisch gelandet sind.
Kirsten Schultheis-Schauer benennt die politischen Entscheidungen, die den pädagogischen Alltag an den Schulen schwierig machen, indem sie ihnen wichtige Ressourcen entziehen, sehr präzise:
„Mit den Kürzungen beim Sozialindex, der inneren Differenzierung an den integrierten Gesamtschulen sowie der Sprachförderung werden ausgerechnet die Schulen geschwächt, die die größten Herausforderungen bewältigen müssen.
Ich unterrichte in der Region Offenbach und erlebe jeden Tag, wie wichtig zusätzliche Förderstunden für viele Kinder sind. Hier lernen Schülerinnen und Schüler unter schwierigsten sozialen Bedingungen. Viele wachsen mehrsprachig auf und benötigen intensive Unterstützung. Gerade diese Schulen brauchen gut ausgebildetes Personal, verlässliche Rahmenbedingungen und ausreichend Zeit für pädagogische Arbeit. (…) Die Ergebnisse der PISA-Studien zeigen seit Jahren, dass in Deutschland der Bildungserfolg immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängt. Statt diese Ungleichheit entschlossen anzugehen, verschärfen die aktuellen Kürzungen sie weiter.“
Problem Vorklassen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heinz Bayer, Jörg Engels und Susanne Leiner weisen in derselben HLZ darauf hin, dass sich Vorklassen in über 80 Prozent der Fälle aus Schüler:innen mehrerer – im Extremfall von bis zu zehn, und dazu noch wechselnden – Grundschulen zusammensetzen. Das bedeute einerseits, dass die im Erlass zur Organisation der Vorklassen an Grundschulen vorgesehene notwendige Zusammenarbeit der Vorklassenleitung mit den Kindergärten und den 1. Klassen der Grundschulen massiv erschwert werde und kaum umzusetzen sei. Das bedeute andererseits, dass der Grundsatz „Kurze Beine, kurze Wege“ – ein zentrales Leitmotiv, das Grundschulkindern das Recht auf eine wohnortnahe, fußläufig erreichbare Schule sichert – gerade für die noch nicht „schulreifen“ Kinder nicht gelte.
Eine GEW-Umfrage habe ergeben, dass gerade die noch nicht „schulreifen“ Kinder stattdessen Schulwege von zum Teil über 30 Kilometern zurücklegen müssen! Annähernd 15 Prozent von ihnen müssen Busse und Bahnen benutzen. Weitere 25 Prozent sind auf Minibusse oder Taxis angewiesen.
Außerdem: Die Rückstellung in die Vorklasse solle es den Kindern ermöglichen, anschließend erfolgreich am Anfangsunterricht teilzunehmen. Oft zeige sich aber bereits in der Vorklasse die Notwendigkeit einer längeren Förderung bis hinein in die Grundschule. Annähernd die Hälfte der Kinder werde eine solche noch in der Grundschule benötigen.
Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In einem weiteren Artikel weist Isabel Carqueville darauf hin, dass selbst der bundesweite Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter ab diesem Schuljahr zu völlig unterschiedlichen Bedingungen führen werde, und teilweise erhebliche Beiträge fällig werden oder sogar bisher betreute Kinder wieder aus der Betreuung fallen, weil ihnen der Anspruch nicht zusteht.
Fazit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]So wie hier beschrieben sieht heute – im Herbst 2026 – die „Aufregung“ über höchst bedenkliche Studienergebnisse zur Bildung in Deutschland aus. Hier wird keine „Zeitenwende“ ausgerufen! Die ist längst reserviert für Wichtigeres:
Am 14. Mai 2025 sagte Friedrich Merz in seiner ersten Regierungserklärung bereits, dass man „alle finanziellen Mittel zur Verfügung stellen [müsse], die die Bundeswehr braucht, um konventionell zur stärksten Armee Europas zu werden.“
Dafür wurde sogar das Grundgesetz geändert und Schulden fürs Militär in unbegrenzter Höhe zur Verfügung gestellt („Whatever it takes“). Und umgekehrt wird die soziale Demontage beschleunigt.
Es sind aber nicht nur die Finanzen, sondern auch die Leitbilder des Militärischen, der Über- und Unterordnung, die Fragen wie „soziale Gerechtigkeit“ oder „Demokratieförderung“ noch weiter in den Hintergrund drängen.
Solange die Spaltung der Gesellschaft von den regierenden Parteien relativ leicht betrieben werden kann, weil der Widerstand aus den zivilen Organisationen und den Gewerkschaften zu gering ist, werden weder „soziale Gerechtigkeit“ noch „Demokratie“ einen hohen Stellenwert genießen.
Eine – nicht zu unterschätzende – Schlussfolgerung sollte sein, jede der aufgeführten Maßnahmen von Sozialabbau in unserem Bereich öffentlich und im Netz in Bündnissen zu skandalisieren und die dargestellten Zusammenhänge immer wieder aufs Neue ins Bewusstsein zu heben.
PISA-Studie (Hintergrund)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen dem 31. März und dem 23. Mai 2025 wurden in Deutschland insgesamt 6.659 Schüler*innen aus allen Bundesländern und Schulformen getestet und befragt.
OECD: „Education at a Glance – Bildung auf einen Blick 2026“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 29. 11. 2026 ihre jährlich erscheinende Studie veröffentlicht. Sie vergleicht die Bildungssysteme der OECD- und weiterer Länder anhand zentraler statistischer Kennzahlen – von Bildungsabschlüssen bis hin zu Bildungsausgaben, ohne eigene Daten zu erheben. Die Ausgabe 2026 legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Lehrkräftemangel und die Attraktivität des Lehrerberufs“.
Diese Studie erscheint zwar weniger alarmierend. Höchst bedenklich sind jedoch die folgenden Erkenntnisse:
Der Anteil junger Erwachsener mit einer mittleren Qualifikation als höchstem Bildungsabschluss sinkt. Dazu zählen zum Beispiel das Abitur, die Fachhochschulreife oder ein Abschluss der dualen Ausbildung. Gleichzeitig steigt der Anteil Geringqualifizierter in dieser Altersgruppe. Der Anteil der jungen Erwachsenen, die weder beschäftigt, noch in Bildung oder Ausbildung sind, nimmt ebenfalls geringfügig zu.
Lehrkräftemangel, in diesem Jahr Schwerpunktthema der Studie, zeigt sich in Deutschland insbesondere darin, dass auch Lehrkräfte zum Einsatz kommen, die die üblichen Qualifikationsanforderungen nicht erfüllen. In Berlin hatten 2025 nur noch 16 Prozent der neu angestellten Lehrkräfte überhaupt ein Lehramtsstudium!