Thema Kultur, Theater und mehr: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 21. Oktober 2026, 22:10 Uhr
Freie Theaterszene: Finanzierung ungeklärt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Freie Theaterszene Frankfurt ringt um Millionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Frankfurter Freie Theaterszene ist nach einer Bedarfsanalyse der Verbände Frankfurter Theaterallianz, Laprof, Paradiesvogel und ID-Frankfurt deutlich unterfinanziert: Der Förderbedarf beträgt 11,725 Mio. Euro – rund 7,4 Mio. Euro mehr als bisher (ca. 4,4 Mio.), also fast eine Verdoppelung. Zum Vergleich erhalten die Städtischen Bühnen jährlich rund 72 Mio. Euro, die Privattheater rund 8,6 Mio. Euro. Ursachen sind seit der letzten Mittelaufstockung 2018 gestiegene laufende Kosten (Miete, Heizung, Technik, Personal) sowie Inflation bei stagnierenden Zuschüssen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hatte Mitte September 2026 zusätzlich zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt.
Die Verbände schlagen eine Aufteilung der Förderung in vier Bereiche vor: Spielstätten (4,9 Mio. Euro statt 2,62 Mio.), dreijährig geförderte Gruppen (4 Mio. statt 1,31 Mio.), Einzelproduktionen (2,6 Mio. statt 0,4 Mio.) und erstmals Wiederaufnahmen (225.000 Euro). Zudem sollen fünf Förderstufen von Debütproduktionen (33.000 Euro) bis zu großen Produktionen (141.000 Euro) eingeführt werden. Laut den Beteiligten geben Kollegen das Kunstmachen bereits auf.
Quelle
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