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IGS Süd: Unterschied zwischen den Versionen

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==Seit Juni 2026 nix gehört==
==Seit Juni 2026 nix Neues gehört - Das Auskunftsersuchen V 62 ist noch unbeantwortet.==
Auskunftsersuchen zum aktuellen Stand der Planungen und Maßnahmen, damit die IGS Süd ihre Arbeit im Ortsbezirk möglic
<!-- MediaWiki-Quelltext für wikimitlinks069.de
Dokumentart: Vorlage
    Auskunftsersuchen des Ortsbeirats 5, V 62 / 2026
Vorlage: V 62
    Basis: Beschlussinformationssystem (BIS), Sachstand 30.06.2026
Gremium: Ortsbeirat 5
    Hinweis: BIS-Navigationsartefakte („Vorhergehender/Nächster Treffer")
Datum: 19.06.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 30.06.2026)
    wurden entfernt. -->


Erster Treffer
== Auskunftsersuchen V 62/2026: Rückkehr der IGS Süd in den Ortsbezirk ==


S A C H S T A N D :
{| class="wikitable"
! Dokumentart !! Vorlage
|-
| Vorlage || '''V 62'''
|-
| Gremium || [[Ortsbeirat]] 5
|-
| Datum || 19.06.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 30.06.2026)
|-
| Betreff || Auskunftsersuchen zum aktuellen Stand der Planungen und Maßnahmen, damit die [[IGS Süd]] ihre Arbeit im Ortsbezirk möglichst zeitnah wieder aufnehmen kann
|-
| Entstanden aus || Vorlage OF 92/5 vom 19.06.2026
|-
| Antragstellender Ortsbeirat || Ortsbeirat 5
|-
| Vertraulichkeit || Nein
|}


Auskunftsersuchen vom 19.06.2026, V 62
=== Sachstand ===


entstanden aus Vorlage:
==== Auskunftsersuchen vom 19.06.2026, V 62 ====
          OF 92/5 vom 19.06.2026


Betreff:
Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, wie der aktuelle Stand der Maßnahmen und Planungen ist, im Hinblick auf die '''vollständige Auslagerung der IGS Süd''' und auf eine '''möglichst zeitnahe Rückkehr in den Frankfurter Süden'''.
Auskunftsersuchen zum aktuellen Stand der Planungen und Maßnahmen, damit die IGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer ihre Arbeit im Ortsbezirk möglichst zeitnah wieder aufnehmen kann


=== Begründung ===


Die IGS Süd wird als wertvolle Bildungseinrichtung im Frankfurter Süden schmerzlich vermisst. Ihre Rückkehr und die Wiederaufnahme ihrer wichtigen Arbeit im Ortsbezirk darf sich nicht verzögern. Darum sind für die Öffentlichkeit und für die Familien mit Kindern im Ortsbezirk '''verbindliche und konkrete Aussagen''' zum aktuellen Stand der Planungen und der Maßnahmen dringend notwendig.


[[Kategorie:Auskunftsersuchen Ortsbeirat 2026]]
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]
[[Kategorie:IGS Süd]]
[[Kategorie:Schulpolitik]]
[[Kategorie:Ortsbeirat 5]]
[[Kategorie:Sachsenhausen]]


Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, wie der aktuelle Stand der Maßnahmen und Planungen ist, im Hinblick auf die vollständige Auslagerung der Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer und auf eine möglichst zeitnahe Rückkehr in den Frankfurter Süden.
== Stellungnahme zur Auslagerung==
<!-- MediaWiki-Quelltext für wikimitlinks069.de
    Stellungnahme des Magistrats ST 406 / 2026 (Ortsbeirat 2)
    Basis: Beschlussinformationssystem (BIS), Sachstand 02.03.2026
    Hinweis: Interne BIS-Navigationsartefakte („Vorhergehender/Nächster Treffer")
    wurden entfernt. -->


== Vorlage ST 406/2026: Auslagerung der IGS Süd ==


{| class="wikitable"
! Dokumentart !! Vorlage
|-
| Vorlage || '''ST 406'''
|-
| Gremium || [[Ortsbeirat]] 2
|-
| Datum || 27.02.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 02.03.2026)
|-
| Betreff || Auslagerung der [[IGS Süd]]
|-
| Dokument || Stellungnahme des Magistrats vom 27.02.2026, ST 406
|}


Begründung:
=== Sachstand ===


Die Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüd wird als wertvolle Bildungseinrichtung im Frankfurter Süden schmerzlich vermisst. Ihre Rückkehr und die Wiederaufnahme ihrer wichtigen Arbeit im Ortsbezirk darf sich nicht verzögern. Darum sind für die Öffentlichkeit und für die Familien mit Kindern im Ortsbezirk verbindliche und konkrete Aussagen zum aktuellen Stand der Planungen und der Maßnahmen dringend notwendig.
==== Zu 1. Unzumutbare Fahrtzeiten ====


Mit der Etablierung der '''Shuttle-Linien''' wurde allen Schüler:innen die Möglichkeit angeboten, entweder die Shuttle-Bus-Linien vom '''Südbahnhof''' oder '''Oberrad''' bis zum Auslagerungsstandort mit Zwischenhalt am '''Westbahnhof''' zu nutzen. Die Fahrtzeit beträgt jeweils ca. '''30 Minuten pro Strecke'''. Sollten Schüler:innen aus weiteren Stadtteilen zunächst zum Südbahnhof oder nach Oberrad fahren, um dort die Shuttles zu nutzen, können dadurch längere Fahrtzeiten entstehen.


==== Zu 2. Unzureichende Anbindung an den ÖPNV ====


Um '''14:30 Uhr''' stehen die gleiche Anzahl an Bussen zur Verfügung wie bei der morgendlichen Hinfahrt. Mit den Buslinien '''M34 und M72''' ist die direkte Anbindung an den ÖPNV und die nördlichen Stadtteile gegeben.


Antragstellender Ortsbeirat:
==== Zu 3. Unzumutbare Bedingungen für inklusiv beschulte Kinder ====
          Ortsbeirat 5


Vertraulichkeit: Nein
Inklusiv beschulte Schüler:innen können – und teilweise wurde dies bereits in Anspruch genommen – eine '''Beförderung mit einem Fahrdienst''' beantragen. Selbstverständlich steht die zuständige Fachabteilung weiterhin in engem Kontakt mit Schulleitung und Dienstleister, um bei auftretenden Schwierigkeiten zeitnah zu reagieren und im Rahmen der Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen, um auch künftig die bestmöglichen Bedingungen für alle Beteiligten aufrechterhalten zu können.


== Stellungnahme zur Auslagerung==
==== Zu 4. Unvergütete Mehrbelastung des inklusiven Personals ====
Auslagerung der IGS Süd
Dokumentart: Vorlage
Vorlage: ST  406
Gremium: Ortsbeirat 2
Datum: 27.02.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 02.03.2026)


Erster Treffer
Für die Vergütung von inklusivem Personal ist der Schulträger '''nicht verantwortlich'''.


S A C H S T A N D :
==== Zu 5. Sinkende Anmeldezahlen zu befürchten ====


Stellungnahme des Magistrats vom 27.02.2026, ST 406
Dem Schulträger ist sehr daran gelegen, die hohe Attraktivität der IGS Süd auch am Standort in '''Bockenheim''' aufrechtzuerhalten. Es werden aktiv Maßnahmen, insbesondere im Außenbereich, umgesetzt, um diese kontinuierlich zu steigern. Des Weiteren bemüht sich die Schule selbst durch Informationsveranstaltungen einer perspektivischen Reduzierung der Anmeldezahlen entgegenzuwirken.


=== Weitere Fragestellungen ===


Betreff:
==== Zu 1. ====
Auslagerung der IGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer


Nein – dann hätte der Magistrat diese umgesetzt. Die dringend benötigte Erweiterung in Form von '''Containermodulen''' auf dem Areal am Biegweg ist bereits mit der Schule abgestimmt und finalisiert. Der Bauantrag befindet sich in der Vorbereitung und wird in Kürze eingereicht. Selbst im Falle einer erfolgreichen Identifikation eines geeigneten Standortes im Frankfurter Süden, bevorzugt im Stadtteil Sachsenhausen, wären erneute Planungen sowie gegebenenfalls langwierige Umbaumaßnahmen erforderlich. Das pädagogische Konzept der Schule sieht zwingend vor, dass diese '''zeitnah wieder zentral an einem Standort''' zusammengeführt wird. Somit gibt es keine kurzfristigen Alternativen zur Unterbringung der IGS Süd als auf dem Areal des '''ehemaligen Hessenkollegs am Biegweg'''.


Voraussichtlich noch im '''Q1/2026''' wird die Bau- und Finanzierungsvorlage für die Herrichtung einer neuen '''multifunktionalen Holzmodulanlage am Länderweg in Sachsenhausen''' in den Geschäftsgang gegeben. Die IGS Süd wird die erste Schule sein, welche die neue Anlage bis zur Fertigstellung der Sanierung und Erweiterung des Hauptgebäudes planmäßig beziehen wird – dann wieder in der Bildungsregion Süd.


==== Zu 2. ====


Zu 1. Unzumutbare Fahrtzeiten
Inklusiv beschulte Schüler:innen können eine Beförderung mit einem Fahrdienst beantragen. Darüber hinaus erfolgt eine enge Abstimmung mit der Schule, um schulorganisatorische Abläufe so zu gestalten, dass Belastungen für die Schülerinnen und Schüler möglichst geringgehalten werden.
 
 
Mit der Etablierung der Shuttle-Linien wurde allen Schüler:innen die Möglichkeit angeboten, entweder die Shuttle-Bus-Linien vom Südbahnhof oder Oberrad bis zum Auslagerungsstandort mit Zwischenhalt am Westbahnhof zu nutzen. Die Fahrtzeit beträgt jeweils ca. 30 Minuten pro Strecke. Sollten Schüler:innen aus weiteren Stadtteilen zunächst zum Südbahnhof oder nach Oberrad fahren um dort die Shuttles zu nutzen, können dadurch längere Fahrtzeiten entstehen.
 
 
Zu 2. Unzureichende Anbindung an den ÖPNV
 
 
Um 14:30 Uhr stehen die gleiche Anzahl an Bussen zur Verfügung wie bei der morgendlichen Hinfahrt. Mit den Buslinien M34 und M72 ist die direkte Anbindung an den ÖPNV und die nördlichen Stadtteile gegeben.
 


Zu 3. Unzumutbare Bedingungen für inklusiv beschulte Kinder
==== Zu 3. ====


Die Betreuung durch das pädagogische Personal ist auch im Auslagerungsstandort '''sichergestellt'''.


Inklusiv beschulte Schüler:innen können, und teilweise wurde dies bereits in Anspruch genommen, eine Beförderung mit einem Fahrdienst beantragen. Selbstverständlich steht die zuständige Fachabteilung weiterhin in engem Kontakt mit Schulleitung und Dienstleister, um bei auftretenden Schwierigkeiten zeitnah reagieren und im Rahmen der Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen, um auch künftig die bestmöglichen Bedingungen für alle Beteiligten aufrecht erhalten zu können.
==== Zu 4. ====


Das besondere und ausgezeichnete Konzept der IGS Süd wird auch in der '''Interimsphase''' weitergeführt. Zum '''Schuljahr 2026/2027''' sind zudem wieder alle Jahrgänge an einem Schulstandort am Biegweg – bis zum Rückzug in die Bildungsregion Süd in den '''Länderweg'''.


Zu 4. Unvergütete Mehrbelastung des inklusiven Personals
[[Kategorie:Vorlage Magistrat 2026]]
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]
[[Kategorie:IGS Süd]]
[[Kategorie:Schulpolitik]]
[[Kategorie:Ortsbeirat 2]]
[[Kategorie:Bockenheim]]
[[Kategorie:Sachsenhausen]]


== Die Fragen zu den Antworten der ST 406==
<!-- MediaWiki-Quelltext für wikimitlinks069.de
    Anregung des Ortsbeirats 2 an den Magistrat, OM 7645 / 2025
    Basis: Beschlussinformationssystem (BIS), Sachstand 30.03.2026 -->


Für die Vergütung von inklusivem Personal ist der Schulträger nicht verantwortlich.
== Anregung OM 7645/2025: Auslagerung der IGS Süd ==


{| class="wikitable"
! Dokumentart !! Vorlage
|-
| Vorlage || '''OM 7645'''
|-
| Gremium || [[Ortsbeirat]] 2
|-
| Datum || 27.10.2025 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 30.03.2026)
|-
| Betreff || Auslagerung der [[IGS Süd]]
|-
| Entstanden aus || Vorlage OF 1213/2 vom 13.08.2025
|-
| Antragstellender Ortsbeirat || Ortsbeirat 2
|-
| Beratung im Ortsbeirat || Ortsbeirat 2
|-
| Dazugehörende Vorlage || Stellungnahme des Magistrats vom 27.02.2026, [[Vorlage ST 406/2026 – Auslagerung der IGS Süd|ST 406]]
|-
| Vertraulichkeit || Nein
|-
| Aktenzeichen || 40-30
|}


Zu 5. Sinkende Anmeldezahlen zu befürchten
=== Sachstand ===


==== Anregung an den Magistrat vom 27.10.2025, OM 7645 ====


Dem Schulträger ist sehr daran gelegen, die hohe Attraktivität der Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer auch am Standort in Bockenheim aufrechtzuerhalten. Es werden aktiv Maßnahmen, insbesondere im Außenbereich, umgesetzt, um diese kontinuierlich zu steigern. Des Weiteren bemüht sich die Schule selbst durch Informationsveranstaltungen einer perspektivischen Reduzierung der Anmeldezahlen entgegenzuwirken.
Im August 2025 wurde bekannt, dass die rund '''600 Schüler/innen der Jahrgänge fünf bis sieben''' der IGS Süd in Sachsenhausen zum Schuljahresbeginn in das '''ehemalige Hessenkolleg am Biegwald''' (Bockenheim) ausgelagert werden. Grund dafür ist der bauliche Zustand des bisherigen Schulgebäudes in der '''Textorstraße'''. Diese Maßnahme hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Schulalltag der betroffenen Kinder, deren Familien sowie das pädagogische Personal.


Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, zu folgenden Punkten kurzfristig Stellung zu nehmen und Lösungsansätze darzulegen:


Weitere Fragestellungen:
===== 1. Unzumutbare Fahrtzeiten =====


Der aktuelle Shuttleservice vom Südbahnhof zum Rebstockgelände beansprucht täglich ca. '''eine Stunde und 45 Minuten'''. Für viele Schüler/innen aus dem Frankfurter Süden, die nicht in unmittelbarer Nähe zum Südbahnhof wohnen, entstehen so tägliche Pendelzeiten von '''über zwei Stunden''', in Einzelfällen sogar bis zu '''drei Stunden'''. Diese Belastung ist weder pädagogisch noch gesundheitlich vertretbar.


Zu 1.
===== 2. Unzureichende Anbindung an den ÖPNV =====


Das Gebäude des ehemaligen Hessenkollegs ist nur unzureichend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Nach aktuellem Kenntnisstand steht um 14:30 Uhr '''lediglich ein einzelner Shuttlebus''' zur Verfügung. Schüler/innen haben somit keine Möglichkeit, das Gelände eigenständig und flexibel mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verlassen.


Nein - dann hätte der Magistrat diese umgesetzt. Die dringend benötigte Erweiterung in Form von Containermodulen auf dem Areal am Biegweg ist bereits mit der Schule abgestimmt und finalisiert. Der Bauantrag befindet sich in der Vorbereitung und wird in Kürze eingereicht. Selbst im Falle einer erfolgreichen Identifikation eines geeigneten Standortes im Frankfurter Süden, bevorzugt im Stadtteil Sachsenhausen, wären erneute Planungen sowie ggfls. langwierige Umbaumaßnahmen erforderlich. Das pädagogische Konzept der Schule sieht zwingend vor, dass diese zeitnah wieder zentral an einem Standort zusammengeführt wird. Somit gibt es keine kurzfristigen Alternativen zur Unterbringung der Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer als auf dem Areal des ehemaligen Hessenkollegs am Biegweg. Voraussichtlich noch im Q1/2026 wird die Bau- und Finanzierungsvorlage für die Herrichtung einer neuen multifunktionalen Holzmodulanlage am Länderweg in Sachsenhausen in den Geschäftsgang gegeben. Die Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer wird die erste Schule sein, welche die neue Anlage bis zur Fertigstellung der Sanierung und Erweiterung des Hauptgebäudes planmäßig beziehen wird - dann wieder in der Bildungsregion Vorhergehender TrefferSüdNächster Treffer.
===== 3. Unzumutbare Bedingungen für inklusiv beschulte Kinder =====


Die IGS Süd ist eine '''inklusive Schule'''. Für viele der inklusiv beschulten Kinder stellt der lange Schulweg eine besondere physische und psychische Belastung dar, die dem Anspruch auf '''gleichberechtigte Bildung''' entgegensteht.


Zu 2.
===== 4. Unvergütete Mehrbelastung des inklusiven Personals =====


Die Integrationsassistent/innen sind gezwungen, zunächst zum Südbahnhof zu fahren, um dort die Kinder in Empfang zu nehmen, und anschließend gemeinsam mit ihnen zum Rebstockgelände zu pendeln – oftmals mit mehrfachen Umstiegen. Diese zusätzlichen Wegezeiten werden '''bislang nicht vergütet'''.
 
Inklusiv beschulte Schüler:innen können eine Beförderung mit einem Fahrdienst beantragen. Darüber hinaus erfolgt eine enge Abstimmung mit der Schule, um schulorganisatorische Abläufe so zu gestalten, dass Belastungen für die Schülerinnen und Schüler möglichst geringgehalten werden.


===== 5. Sinkende Anmeldezahlen zu befürchten =====


Zu 3.
Die IGS Süd ist die '''einzige integrierte Gesamtschule im Frankfurter Süden'''. Die Verlagerung nach Bockenheim wird voraussichtlich zu einem deutlichen Rückgang der Anmeldezahlen aus diesem Einzugsgebiet führen. Gleichzeitig ist nicht davon auszugehen, dass Familien aus Bockenheim oder dem Westen der Stadt ihre Kinder an einer Schule anmelden, die perspektivisch zurückverlegt wird.


==== Fragen an den Magistrat ====


Die Betreuung durch das pädagogische Personal ist auch im Auslagerungsstandort sichergestellt.
Ferner wird der Magistrat vor diesem Hintergrund dringend gebeten, folgende Fragen zu beantworten:


# Gibt es realistische Alternativen zur Unterbringung der IGS Süd im ehemaligen Hessenkolleg, z. B. durch Nutzung anderer städtischer Gebäude, Modul- oder Containerlösungen im Frankfurter Süden, um die Schule wohnortnah zu belassen?
# Wie wird sichergestellt, dass die Schüler/innen, insbesondere inklusiv beschulte Kinder, keine unzumutbaren Pendelzeiten in Kauf nehmen müssen?
# Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Betreuung durch das pädagogische Personal (inkl. Integrationskräfte) weiterhin sicherzustellen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern?
# Wie wird der Magistrat sicherstellen, dass der Fortbestand und die Attraktivität der IGS Süd auch während der Interimsphase gewährleistet bleibt?


Zu 4.
=== Begründung ===


Eine Schule ist mehr als ein Ort der Wissensvermittlung – sie ist Lebensmittelpunkt für Kinder und ein zentraler Bestandteil des sozialen Miteinanders im Stadtteil. Die geplante Auslagerung gefährdet sowohl die '''Chancengleichheit''' der Schüler/innen als auch die Funktionsfähigkeit der Schule als '''wohnortnahe Bildungseinrichtung'''. Eine Lösung innerhalb des Frankfurter Südens ist daher unabdingbar.


Das besondere und ausgezeichnete Konzept der Vorhergehender TrefferIGSNächster Treffer Vorhergehender TrefferSüd wird auch in der Interimsphase weitergeführt. Zum Schuljahr 2026/2027 sind zudem wieder alle Jahrgänge an einem Schulstandort am Biegweg bis zum Rückzug in die Bildungsregion Süd in den Länderweg.
=== Beratungsergebnisse ===


==IGS Süd zieht 2028 zurück==
{| class="wikitable sortable"
! Gremium !! Sitzung !! Datum !! TOP !! Beschluss !! Abstimmung
|-
| Ortsbeirat 2 || 46. Sitzung || 23.02.2026 || TO I, TOP 5 || a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. || Einstimmige Annahme
|}


Schule wird zum nächsten Schuljahr in Bockenheim wieder
[[Kategorie:Anregung Ortsbeirat 2025]]
zusammengeführt
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]
Die vorübergehend auf zwei Standorte aufgeteilte IGS Süd soll zum nächsten
[[Kategorie:IGS Süd]]
Schuljahr am Biegweg in Bockenheim wieder zusammengeführt werden. Diesen
[[Kategorie:Schulpolitik]]
Zeitplan hat Bildungsdezernentin Sylvie Weber (SPD) im Ausschuss für Bildung
[[Kategorie:Ortsbeirat 2]]
und Schulbau der Stadtverordnetenversammlung bekräftigt. Bis zum
[[Kategorie:Bockenheim]]
Schuljahresbeginn 2026/2027 will die Stadt das ehemalige Hessenkolleg, das nun
[[Kategorie:Sachsenhausen]]
von der IGS genutzt wird, um eine Containeranlage ergänzen, damit
ausreichend Platz ist für alle Jahrgänge. „Bis jetzt ist der Zeitplan zu halten. Die
Module sollen vor den Sommerferien aufgestellt werden“, sagte Weber.
Weil die Betondecken des alten Hauptgebäudes in Sachsenhausen nicht mehr
den Anforderungen genügten, musste das Gebäude in den Sommerferien
gesperrt werden, und die unteren Jahrgänge mussten ins Gebäude des
Hessenkollegs nach Bockenheim umziehen. Die älteren Jahrgänge der IGS Süd
sind in Sachsenhausen geblieben und nutzen auf dem bisherigen Schulgelände
die sogenannte Villa Süd, die jedoch ebenfalls baufällig ist. Weber zufolge wurde
das Gebäude statisch untersucht: Demnach wurde ein falscher Estrich verbaut,
der dazu führt, dass die Bewehrung korrodiert. Den Statikern zufolge seien aber
keine Probleme zu erwarten, die Schule sei stabil. Zur Sicherheit sollen in den
Herbstferien Vorkehrungen getroffen werden, um die Decken auf Rissbildung zu
kontrollieren. Damit sogenannte Rissmonitore angebracht werden können, wird
die Deckenverkleidung entfernt und durch Schallschutzsegel ersetzt.
Einige Eltern äußerten sich im Bildungsausschuss verärgert über den Umzug
der Schule nach Bockenheim. Die IGS Süd sei durch die Aufteilung zerrissen.
Außerdem führten die erheblichen Fahrtzeiten dazu, dass die Kinder am
Nachmittag nicht mehr ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nachgehen
könnten. „Die Kinder sind total frustriert. Vereine und sonstige Hobbies können
sie abschreiben“, sagte eine Mutter. Sie befürchtet, dass viele Eltern
10.09.25, 10:48 zeitung.faz.net/webreader-v3/index.html?#/475234/46


https://zeitung.faz.net/webreader-v3/index.html?#/475234/46 1/2
==IGS Süd zieht 2028 zurück - ein Presseartikel ==


abgeschreckt werden, ihr Kind auf die IGS Süd zu schicken. Ein Elternvertreter
Hier der Link: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-igs-sued-zieht-erst-2028-zurueck-nach-sachsenhausen-110678172.html
sprach von einer „Zumutung“ für die Familien und verlangte, den Rückzug der
Schule, der bisher für 2028 geplant ist, um zwei Jahre zu beschleunigen.
Weber erteilte diesem Wunsch eine Absage. Der Interimsstandort am
Länderweg in Sachsenhausen, an den die IGS Süd während ihrer Sanierung
ausgelagert werden soll, ist noch durch die Anni-Albers-Schule belegt, die
ebenfalls auf die Sanierung ihres angestammten Gebäudes wartet und erst 2026
zurückzieht. Die alten Stahlcontainer am Länderweg sollen dann durch eine
Holzmodulanlage ersetzt werden, die auf die Bedürfnisse der IGS Süd
zugeschnitten ist. „Es bleibt leider bei 2028“, sagte Weber.
An einem „Runden Tisch“ will Weber die Bedürfnisse der IGS Süd mit den Eltern
und der Schulleitung besprechen. Die Dezernentin hat den Eindruck, dass die
Jahrgänge 5–7 schon gut in Bockenheim angekommen sind: „Die Kinder sind
froh, in der Natur zu sein.“ Die Telefonanlage am Biegweg muss allerdings noch
umgestellt werden. Die Schüler können auch noch nicht auf das WLAN im
früheren Hessenkolleg zugreifen. Wie eine Mutter schilderte, ist das besonders
unbefriedigend, denn einige Schüler mit Inklusionsbedarf seien auf
Assistenzsysteme angewiesen, die einen schnellen Internetzugang
benötigten.rsch.

Aktuelle Version vom 13. Oktober 2026, 20:24 Uhr

Seit Juni 2026 nix Neues gehört - Das Auskunftsersuchen V 62 ist noch unbeantwortet.

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Auskunftsersuchen V 62/2026: Rückkehr der IGS Süd in den Ortsbezirk

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Dokumentart Vorlage
Vorlage V 62
Gremium Ortsbeirat 5
Datum 19.06.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 30.06.2026)
Betreff Auskunftsersuchen zum aktuellen Stand der Planungen und Maßnahmen, damit die IGS Süd ihre Arbeit im Ortsbezirk möglichst zeitnah wieder aufnehmen kann
Entstanden aus Vorlage OF 92/5 vom 19.06.2026
Antragstellender Ortsbeirat Ortsbeirat 5
Vertraulichkeit Nein

Auskunftsersuchen vom 19.06.2026, V 62

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Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, wie der aktuelle Stand der Maßnahmen und Planungen ist, im Hinblick auf die vollständige Auslagerung der IGS Süd und auf eine möglichst zeitnahe Rückkehr in den Frankfurter Süden.

Die IGS Süd wird als wertvolle Bildungseinrichtung im Frankfurter Süden schmerzlich vermisst. Ihre Rückkehr und die Wiederaufnahme ihrer wichtigen Arbeit im Ortsbezirk darf sich nicht verzögern. Darum sind für die Öffentlichkeit und für die Familien mit Kindern im Ortsbezirk verbindliche und konkrete Aussagen zum aktuellen Stand der Planungen und der Maßnahmen dringend notwendig.

Stellungnahme zur Auslagerung

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Vorlage ST 406/2026: Auslagerung der IGS Süd

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Dokumentart Vorlage
Vorlage ST 406
Gremium Ortsbeirat 2
Datum 27.02.2026 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 02.03.2026)
Betreff Auslagerung der IGS Süd
Dokument Stellungnahme des Magistrats vom 27.02.2026, ST 406

Zu 1. Unzumutbare Fahrtzeiten

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Mit der Etablierung der Shuttle-Linien wurde allen Schüler:innen die Möglichkeit angeboten, entweder die Shuttle-Bus-Linien vom Südbahnhof oder Oberrad bis zum Auslagerungsstandort mit Zwischenhalt am Westbahnhof zu nutzen. Die Fahrtzeit beträgt jeweils ca. 30 Minuten pro Strecke. Sollten Schüler:innen aus weiteren Stadtteilen zunächst zum Südbahnhof oder nach Oberrad fahren, um dort die Shuttles zu nutzen, können dadurch längere Fahrtzeiten entstehen.

Zu 2. Unzureichende Anbindung an den ÖPNV

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Um 14:30 Uhr stehen die gleiche Anzahl an Bussen zur Verfügung wie bei der morgendlichen Hinfahrt. Mit den Buslinien M34 und M72 ist die direkte Anbindung an den ÖPNV und die nördlichen Stadtteile gegeben.

Zu 3. Unzumutbare Bedingungen für inklusiv beschulte Kinder

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Inklusiv beschulte Schüler:innen können – und teilweise wurde dies bereits in Anspruch genommen – eine Beförderung mit einem Fahrdienst beantragen. Selbstverständlich steht die zuständige Fachabteilung weiterhin in engem Kontakt mit Schulleitung und Dienstleister, um bei auftretenden Schwierigkeiten zeitnah zu reagieren und im Rahmen der Möglichkeiten für Abhilfe zu sorgen, um auch künftig die bestmöglichen Bedingungen für alle Beteiligten aufrechterhalten zu können.

Zu 4. Unvergütete Mehrbelastung des inklusiven Personals

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Für die Vergütung von inklusivem Personal ist der Schulträger nicht verantwortlich.

Zu 5. Sinkende Anmeldezahlen zu befürchten

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Dem Schulträger ist sehr daran gelegen, die hohe Attraktivität der IGS Süd auch am Standort in Bockenheim aufrechtzuerhalten. Es werden aktiv Maßnahmen, insbesondere im Außenbereich, umgesetzt, um diese kontinuierlich zu steigern. Des Weiteren bemüht sich die Schule selbst durch Informationsveranstaltungen einer perspektivischen Reduzierung der Anmeldezahlen entgegenzuwirken.

Weitere Fragestellungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nein – dann hätte der Magistrat diese umgesetzt. Die dringend benötigte Erweiterung in Form von Containermodulen auf dem Areal am Biegweg ist bereits mit der Schule abgestimmt und finalisiert. Der Bauantrag befindet sich in der Vorbereitung und wird in Kürze eingereicht. Selbst im Falle einer erfolgreichen Identifikation eines geeigneten Standortes im Frankfurter Süden, bevorzugt im Stadtteil Sachsenhausen, wären erneute Planungen sowie gegebenenfalls langwierige Umbaumaßnahmen erforderlich. Das pädagogische Konzept der Schule sieht zwingend vor, dass diese zeitnah wieder zentral an einem Standort zusammengeführt wird. Somit gibt es keine kurzfristigen Alternativen zur Unterbringung der IGS Süd als auf dem Areal des ehemaligen Hessenkollegs am Biegweg.

Voraussichtlich noch im Q1/2026 wird die Bau- und Finanzierungsvorlage für die Herrichtung einer neuen multifunktionalen Holzmodulanlage am Länderweg in Sachsenhausen in den Geschäftsgang gegeben. Die IGS Süd wird die erste Schule sein, welche die neue Anlage bis zur Fertigstellung der Sanierung und Erweiterung des Hauptgebäudes planmäßig beziehen wird – dann wieder in der Bildungsregion Süd.

Inklusiv beschulte Schüler:innen können eine Beförderung mit einem Fahrdienst beantragen. Darüber hinaus erfolgt eine enge Abstimmung mit der Schule, um schulorganisatorische Abläufe so zu gestalten, dass Belastungen für die Schülerinnen und Schüler möglichst geringgehalten werden.

Die Betreuung durch das pädagogische Personal ist auch im Auslagerungsstandort sichergestellt.

Das besondere und ausgezeichnete Konzept der IGS Süd wird auch in der Interimsphase weitergeführt. Zum Schuljahr 2026/2027 sind zudem wieder alle Jahrgänge an einem Schulstandort am Biegweg – bis zum Rückzug in die Bildungsregion Süd in den Länderweg.

Die Fragen zu den Antworten der ST 406

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Anregung OM 7645/2025: Auslagerung der IGS Süd

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Dokumentart Vorlage
Vorlage OM 7645
Gremium Ortsbeirat 2
Datum 27.10.2025 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 30.03.2026)
Betreff Auslagerung der IGS Süd
Entstanden aus Vorlage OF 1213/2 vom 13.08.2025
Antragstellender Ortsbeirat Ortsbeirat 2
Beratung im Ortsbeirat Ortsbeirat 2
Dazugehörende Vorlage Stellungnahme des Magistrats vom 27.02.2026, ST 406
Vertraulichkeit Nein
Aktenzeichen 40-30

Anregung an den Magistrat vom 27.10.2025, OM 7645

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Im August 2025 wurde bekannt, dass die rund 600 Schüler/innen der Jahrgänge fünf bis sieben der IGS Süd in Sachsenhausen zum Schuljahresbeginn in das ehemalige Hessenkolleg am Biegwald (Bockenheim) ausgelagert werden. Grund dafür ist der bauliche Zustand des bisherigen Schulgebäudes in der Textorstraße. Diese Maßnahme hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Schulalltag der betroffenen Kinder, deren Familien sowie das pädagogische Personal.

Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, zu folgenden Punkten kurzfristig Stellung zu nehmen und Lösungsansätze darzulegen:

1. Unzumutbare Fahrtzeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aktuelle Shuttleservice vom Südbahnhof zum Rebstockgelände beansprucht täglich ca. eine Stunde und 45 Minuten. Für viele Schüler/innen aus dem Frankfurter Süden, die nicht in unmittelbarer Nähe zum Südbahnhof wohnen, entstehen so tägliche Pendelzeiten von über zwei Stunden, in Einzelfällen sogar bis zu drei Stunden. Diese Belastung ist weder pädagogisch noch gesundheitlich vertretbar.

2. Unzureichende Anbindung an den ÖPNV
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude des ehemaligen Hessenkollegs ist nur unzureichend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Nach aktuellem Kenntnisstand steht um 14:30 Uhr lediglich ein einzelner Shuttlebus zur Verfügung. Schüler/innen haben somit keine Möglichkeit, das Gelände eigenständig und flexibel mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verlassen.

3. Unzumutbare Bedingungen für inklusiv beschulte Kinder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IGS Süd ist eine inklusive Schule. Für viele der inklusiv beschulten Kinder stellt der lange Schulweg eine besondere physische und psychische Belastung dar, die dem Anspruch auf gleichberechtigte Bildung entgegensteht.

4. Unvergütete Mehrbelastung des inklusiven Personals
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Integrationsassistent/innen sind gezwungen, zunächst zum Südbahnhof zu fahren, um dort die Kinder in Empfang zu nehmen, und anschließend gemeinsam mit ihnen zum Rebstockgelände zu pendeln – oftmals mit mehrfachen Umstiegen. Diese zusätzlichen Wegezeiten werden bislang nicht vergütet.

5. Sinkende Anmeldezahlen zu befürchten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IGS Süd ist die einzige integrierte Gesamtschule im Frankfurter Süden. Die Verlagerung nach Bockenheim wird voraussichtlich zu einem deutlichen Rückgang der Anmeldezahlen aus diesem Einzugsgebiet führen. Gleichzeitig ist nicht davon auszugehen, dass Familien aus Bockenheim oder dem Westen der Stadt ihre Kinder an einer Schule anmelden, die perspektivisch zurückverlegt wird.

Fragen an den Magistrat

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Ferner wird der Magistrat vor diesem Hintergrund dringend gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Gibt es realistische Alternativen zur Unterbringung der IGS Süd im ehemaligen Hessenkolleg, z. B. durch Nutzung anderer städtischer Gebäude, Modul- oder Containerlösungen im Frankfurter Süden, um die Schule wohnortnah zu belassen?
  2. Wie wird sichergestellt, dass die Schüler/innen, insbesondere inklusiv beschulte Kinder, keine unzumutbaren Pendelzeiten in Kauf nehmen müssen?
  3. Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Betreuung durch das pädagogische Personal (inkl. Integrationskräfte) weiterhin sicherzustellen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern?
  4. Wie wird der Magistrat sicherstellen, dass der Fortbestand und die Attraktivität der IGS Süd auch während der Interimsphase gewährleistet bleibt?

Eine Schule ist mehr als ein Ort der Wissensvermittlung – sie ist Lebensmittelpunkt für Kinder und ein zentraler Bestandteil des sozialen Miteinanders im Stadtteil. Die geplante Auslagerung gefährdet sowohl die Chancengleichheit der Schüler/innen als auch die Funktionsfähigkeit der Schule als wohnortnahe Bildungseinrichtung. Eine Lösung innerhalb des Frankfurter Südens ist daher unabdingbar.

Beratungsergebnisse

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Gremium Sitzung Datum TOP Beschluss Abstimmung
Ortsbeirat 2 46. Sitzung 23.02.2026 TO I, TOP 5 a) Es dient zur Kenntnis, dass eine schriftliche Stellungnahme des Magistrats nicht vorliegt und ein Vertreter des Magistrats in der Sitzung nicht zugegen war. b) Der Magistrat wird hiermit unter Hinweis auf § 4 Absatz 10 GOOBR an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Einstimmige Annahme

IGS Süd zieht 2028 zurück - ein Presseartikel

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Hier der Link: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-igs-sued-zieht-erst-2028-zurueck-nach-sachsenhausen-110678172.html