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Linke fordert mehr Personal gegen Müll
2025 gingen 15.271 Beschwerden über Müll im öffentlichen Raum ein
- Quelle
- Frankfurter Neue Presse / Süden, Dienstag, 6. Oktober 2026 (E-Paper-Link)
- Kürzel
- RED
Die Zahl der Beschwerden über Müll im öffentlichen Raum steigt in Frankfurt deutlich. 2025 gingen 15.271 Meldungen über den städtischen Mängelmelder ein. Die wilden Müllablagerungen haben seit 2021 um rund ein Drittel zugenommen, die Beschwerden bei der FES haben sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt.
Die Zahlen stammen aus der Magistratsvorlage B 261 zur Stadtsauberkeit. Vorgesehen sind unter anderem größere Papierkörbe, zusätzliche Abfuhrtage und ein Projekt zur Stadtsauberkeit in drei Quartieren.
Das reicht der Linken im Ortsbeirat 5 nicht. Fraktionsvorsitzende Tara Lipke fordert vor allem mehr Personal. Die Stadt benenne zusätzlichen Personalbedarf selbst als „sinnvoll und geeignet“. Zugleich sei etwa für die Kontrolle von Wildwerbung im gesamten Stadtgebiet nur eine Person zuständig.
„Wenn der Magistrat selbst feststellt, dass mehr Personal sinnvoll und geeignet wäre, dann muss er auch die entsprechenden Stellen schaffen“, sagt Lipke.
Die Linke fordert außerdem, das Programm „Stadtsauberkeit Plus“ auf weitere stark belastete Stadtteile auszuweiten. Hinzu kommen Forderungen nach einem Konzept gegen Wildwerbung, mehr legalen Flächen für Graffiti sowie Maßnahmen zur Müllvermeidung und Umweltbildung.
Langfristig spricht sich die Partei für eine Rekommunalisierung der Stadtreinigung aus. Stadtsauberkeit dürfe nicht allein davon abhängen, welche Leistungen innerhalb der bestehenden Strukturen finanziert werden könnten, so Lipke.