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Pressemeldungen

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Hier drunter werden ausgewählte Pressemeldungen archiviert. Prinzip: Last in steht oben.



Gutscheine gefordert für Stadtteilfeste

Main-Taunus-Kreis / Frankfurt, 6. Oktober 2026 – Kinder aus Familien mit geringem Einkommen haben in der Vergangenheit im Rahmen der „Frankfurt-Pass-Aktion“ Gutscheine für den Besuch des Frankfurter Weihnachtsmarkts bekommen. Wichtig sei aber, dass diese Kinder auch zu den Stadtteilfesten kommen können, findet Die Linke. Auf diese Weise könnten diese Kinder am sozialen Leben ihres Heimatsstadtteils teilnehmen und auch Institutionen, Vereine und andere Einwohner besser kennenlernen. Die Preise an den Essensständen und für die Fahrgeschäfte stellten aber eine hohe Hürde dar, hieß es zuletzt in einem Antrag der Linken im Ortsbeirat. Mit Ausnahme der AfD stimmten auch die anderen Fraktionen der Idee zu, sodass der Magistrat nun prüfen soll, ob es Gutscheine für sozial benachteiligte Kinder auch für die Feste in den Stadtteile geben kann.

Quelle

  • Höchster Kreisblatt, 6. Oktober 2026, Ausgabe Main-Taunus-Kreis / Frankfurt, Rubrik „Frankfurter Westen“ (Kürzel: BT)

Linke fordert mehr Personal gegen Müll

2025 gingen 15.271 Beschwerden über Müll im öffentlichen Raum ein

Quelle
Frankfurter Neue Presse / Süden, Dienstag, 6. Oktober 2026 (E-Paper-Link)
Kürzel
RED

Die Zahl der Beschwerden über Müll im öffentlichen Raum steigt in Frankfurt deutlich. 2025 gingen 15.271 Meldungen über den städtischen Mängelmelder ein. Die wilden Müllablagerungen haben seit 2021 um rund ein Drittel zugenommen, die Beschwerden bei der FES haben sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt.

Die Zahlen stammen aus der Magistratsvorlage B 261 zur Stadtsauberkeit. Vorgesehen sind unter anderem größere Papierkörbe, zusätzliche Abfuhrtage und ein Projekt zur Stadtsauberkeit in drei Quartieren.

Das reicht der Linken im Ortsbeirat 5 nicht. Fraktionsvorsitzende Tara Lipke fordert vor allem mehr Personal. Die Stadt benenne zusätzlichen Personalbedarf selbst als „sinnvoll und geeignet“. Zugleich sei etwa für die Kontrolle von Wildwerbung im gesamten Stadtgebiet nur eine Person zuständig.

„Wenn der Magistrat selbst feststellt, dass mehr Personal sinnvoll und geeignet wäre, dann muss er auch die entsprechenden Stellen schaffen“, sagt Lipke.

Die Linke fordert außerdem, das Programm „Stadtsauberkeit Plus“ auf weitere stark belastete Stadtteile auszuweiten. Hinzu kommen Forderungen nach einem Konzept gegen Wildwerbung, mehr legalen Flächen für Graffiti sowie Maßnahmen zur Müllvermeidung und Umweltbildung.

Langfristig spricht sich die Partei für eine Rekommunalisierung der Stadtreinigung aus. Stadtsauberkeit dürfe nicht allein davon abhängen, welche Leistungen innerhalb der bestehenden Strukturen finanziert werden könnten, so Lipke.