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Kommunalwahlprogramm 2026/ Kapitel 18

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Verantwortung für Tiere in Frankfurt übernehmen

Aus: Die Linke. Kreisverband Frankfurt am Main, Programm zur Kommunalwahl am 15. März 2026 (Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 25. Oktober 2025), Kapitel 18, Seiten 59–60.

Tiere sind fühlende Lebewesen. Im profitorientierten Wirtschaftssystem gelten sie jedoch zumeist als Ware, mit grausamen Folgen.

Wir fordern die konsequente Achtung der Interessen aller Tiere (d. h. von Haus-, „Nutz"-, Wild- und Stadttieren), den Schutz ihrer Lebensräume sowie die Beendigung von Praktiken, die ihrem Wohlergehen und ihren Bedürfnissen widersprechen.

Die Linke fordert:

  • Artgerechte Haltungsbedingungen für „Nutztiere“ in der Landwirtschaft sicherstellen.
  • Natürliche Lebensräume von Wildtieren in Frankfurt schützen. Flächen entsiegeln und aufwerten.
  • Keine Gastspielgenehmigungen für Zirkusbetriebe mit Tieren in Frankfurt, da eine artgerechte Haltung dort nicht möglich ist.
  • Insektenfreundliche Grünflächen mit Wildblumenwiesen, regionalem Saatgut und Verzicht auf Pestizide.
  • Dauerhafte Wasserstellen für Vögel, Igel und Insekten im gesamten Stadtgebiet.
  • Den flächendeckenden Ausbau betreuter Taubenschläge zur tierschutzgerechten Populationskontrolle und besseren Hygiene in der Stadt.
  • Kontrollierte, artgerechte Fütterungskonzepte für Stadttauben an festgelegten Stellen statt pauschaler Fütterungsverbote.
  • Tierheime besser unterstützen: Fundtierpauschale anheben.
  • Regelmäßige, unangekündigte Kontrollen tierhaltender Betriebe durch das Veterinäramt und Transparenz bei Verstößen.

Vorlage:Zitat

Quelle

Die Linke. Kreisverband Frankfurt am Main: Programm zur Kommunalwahl am 15.03.2026. Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 25. Oktober 2025, Kapitel 18: „Verantwortung für Tiere in Frankfurt übernehmen“ (S. 59–60).